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Refluxösophagitis

Als Gastroösophageale Refluxkrankheit (Refluxkrankheit; ICD-10: K21) wird der häufige Rückfluss von saurem Magensaft und anderen Mageninhalten in den Ösophagus (Speiseröhre) bezeichnet.

Circa fünf bis zehn Prozent der Bevölkerung sind von der Refluxkrankheit betroffen. Damit zählt sie zu den häufigsten gastrointestinalen Erkrankungen.

Etwa zehn Prozent der Patienten entwickeln eine Refluxösophagitis – eine Rückfluss-bedingte Speiseröhrenentzündung.

Symptome und Beschwerden

Folgende Leitsymptome können auf eine Refluxkrankheit hinweisen:

  • Sodbrennen
  • Saures Aufstoßen
  • Reizhusten

Beschwerden treten häufig im Liegen auf.

Viele Patienten, die eine gastroösophageale Refluxerkrankung haben, sind asymptomatisch – weisen also keine Symptome auf und suchen erst bei Komplikationen einen Arzt auf.

Ursachen

  • Genetische Belastungen durch Eltern, Großeltern
  • Alter
  • Fehlernährung
  • Genussmittelkonsum (Alkohol, Kaffee, Tabak (Rauchen))
  • Psycho-soziale Situation (Stress)
  • Übergewicht (BMI >= 25; Adipositas)
  • Erkrankungen (u.a. Erhöhte Produktion von Magensäure, Gastroparese, Zwerchfellbruch, Magenausgangsstenose, Magenkarzinom, Herzinfarkt, Verstopfung, Obstruktives Schlafapnoe-Syndrom, Ösophaguskarzinom, Sjögren-Syndrom, Sicca-Syndrom, Sklerodermie, Soorösophagitis, Verzögerte Magenentleerung, Zollinger-Ellison-Syndrom)
  • Medikamente (u.a. Anticholinergika, Hormonersatztherapie (HRT/HET), Aminophyllin, Nitrate, Calciumkanal-Blocker, Phosphodiesterasehemmer (Sildenafil / Viagra®)
  • Schwangerschaft

Wir beraten Sie gerne über diagnostische und therapeutische Verfahren und vor allem über die Möglichkeit dieser Erkrankung und den Folgeerkrankungen vorzubeugen.